Geschichte von Südmähren

Südmähren

Südmährische Geschichte kann sich mit vielen historischen Denkmälern prahlen. Sei es Znaim und seine Umgebung mit der weltbekannten Rotunde der Heiligen Katharina oder die Stadt Telč, die auf der Liste der UNESCO Welterbe eingetragen ist. Diese sind nur einige Schätze von Südmähren, die Sie bei Ihrem Besuch finden können.

Schloss Frain an der Thaya

Schloss Frain an der Thaya Das Staatsschloss stellt die Dominante der Ortschaft Frain an der Thaya dar. Es gehört zu Verteidigungsbauten, die entlang der österreichischen Grenze ausgebaut wurden, genauso wie die Burg Bítov und die Znaimer Burg. Zum ersten Mal wurde die ursprüngliche Burg im Jahr 1100 schriftlich erwähnt. Damals gehörte sie zum Eigentum von Znaimer Fürsten. Im Jahr 1525 überging sie ins Eigentum von Jan aus Pernštejn. Zu dieser Zeit wurde ihre Befestigung verstärkt. Zum nächsten Eigentümer wurde am Ende des 16. Jahrhunderts Maxmilián von Ditrichštejn unter dessen Herrschaft die Burg von einigen Renaissancegebäuden umgebaut wurde. 1618 kam die Burg in die Hände der Familie von Althaner, die sie nach dem Dreißigjährigen Krieg renoviert haben und bauten sie zu einem prächtigen Barockschloss um. 1793 kaufte das Schloss Ritter Josef Hilgartner aus Lilienborn, unter welchem an dem Schloss klasizistische Renovierungsarbeiten durchgeführt wurden. Die Highlights des Schlosses stellen der sogenannte Saal der Ahnen und die Schlosskapelle dar. Der Komplex ist von herrlicher Natur umgeben.

Burg Bítov

Burg Bítov Sie befindet sich ca. 2 km von der Ortschaft Bítov. Der erste schriftliche Eintrag stammt aus den Jahren zwischen 1061 und 1067. Die Burg liegt an einer Landzunge, um die der Fluss Želetavka herumfließt, nicht weit von seinem Zusammenfluss mit der Thaya in einem Engpass – der sogenannten mährischen Schweiz. Die ursprünglich aus Holz gebaute Burg wurde dann durch eine Burg aus Stein ersetzt – das Einzige was aus dem ursprünglichen Bau überblieb, ist der westliche Turm.
Die Burg Bítov war eines von den 6 Zentren der mährischen Regionen. Nachdem die Premysliden ausgestorben sind, wurde sie zum Eigentum der Familie von Lichtenburger. Es war unter ihrer Herrschaft, als der Kern der heutigen Kapelle „Mariahimmelfahrt“ (1334), die Grundrisse des heutigen Palastes, beide Eingangstürme mit dem Wachturm und der südliche Flügel entstanden sind. Nach den Lichtenburgern kam die allmählich verwüstende Burg in die Hände der Dauner Grafen und wurde auf einen neugotischen Bau umgebaut, wie wir es heute bewundern können. Die neugotischen Interieurs mit einer umfangreichen Kollektion von Illusionsgemälden (Imitation von Holz, Stein oder Stuck) sind besonders hervorzuheben. In den Räumen befinden sich Bildsammlungen der sogenannten zweiten Welle deutscher und österreichischer Romantiker – aus dem Schloss Rájec nad Svitavou (Schnorr vom Carolsfeld, Russ, Fendi, Camphausen). Der letzte Eigentümer bis zum Jahr 1945 war Baron Jiří Haas aus Haasenfels, ein Großindustrieller. Unter seinem Sohn wurde die Burg in den größten Zoo im damaligen Europa. Zu den meist besuchten Sammlungen gehören 51 ausgestopfte Hunde unterschiedlicher Rassen.

Ruine der Burg Cornštejn

Ruine der Burg Cornštejn Die Ruine gehört zum Verteidigungssystem der mährischen Grenze. Sie wurde unter den Herren aus Lichtenburg in der ersten Hälfte des 14. Jahrhunderts gebaut. Später im Jahr 1464 wurde sie von Jiří aus Poděbrady erobert. Die neuen Besitzer Krajiřové aus Krajek haben sie dann renoviert und der Ortschaft Bítov wieder im Jahr 1523 verkauft. Mit der Entwicklung von Waffen hat sich auch die Burgbefestigung immer verbessert. Das hat aber nicht lange gedauert und am Ende des 16. Jahrhunderts wurde die unbewohnte Burg allmählich zu einer Ruine. Bereits seit 1612 wird über sie als über eine „ wüste und leere Burg“ berichtet.

Ruine der Burg Frejštejn

Ruine der Burg Frejštejn Von den Ruinen sind bis heute ziemlich große Mauerreste erhalten geblieben. Das Besucherlebnis stört einigermaßen die dichte Bewaldung, die das ganze Objekt durchdringt. Ein anderer Nachteil ist die ungünstige Lage anderer touristisch attraktiven Orte in der Nähe der Frainer Talsperre.

Znaim – Rotunde der Heiligen Katarina

Znaim – Rotunde der Heiligen Katarina Die Rotunde befindet sich auf dem zweiten Hof der Znaimer Burg als der einzige Zeuge ältester Zeiten dieser Königsstadt, vielleicht sogar auch der älteste Bau auf unserem Gebiet. Die Rotunde steht auf der Liste des Welterbes UNESCO bereits seit 1962 und besitzt den dritten Platz in der Rangordnung nach der Wichtigkeit gleich hinter der Prager Burg und der Burg Karlštejn.
Die inneren Wände der Rotunde sind geputzt und mit Wandgemälden verziert, die neben den traditionellen biblischen Motiven auch eine Galerie der Premysliden - Geschichte darstellen. Das zentrale Motiv ist die Berufung von Přemysl dem Pflüger zum Fürstenthron. Der Zugang für Öffentlichkeit hängt von aktuellen klimatischen Bedingungen ab.

Znaim – Znaimer Burg

Znaim – Znaimer Burg Der ursprüngliche Sitz Znaimer Fürsten aus dem Stamm von Premysliden wurde in der ersten Hälfte des 11. Jahrhunderts vom Fürst Břetislav gegründet. Aus der mittelalterlichen Burg wurde dann am Anfang des 18. Jahrhunderts ein Barockschloss. Zurzeit befindet sich hier eine ständige Exposition „Aus der Znaimer Geschichte“, die die Entwicklung der prähistorischen Besiedlung dieser Region, Denkmäler der Stadt Znaim im Mittelalter und in der Renaissance, Schätze seiner Kirchen, Sammlungen von Antikmöbeln, erloschene Handwerke, Frainer und Znaimer Keramik, Militär- und Jägerwaffen, Scharfschützenscheiben präsentiert. Einen Bestandteil der Ausstellung bilden auch das Lapidarium und die Burguntergrund.
Im Burggraben, der die Burg von der Vorburg trennt, gibt es eine permanente Ausstellung von Raubvögeln. Die Znaimer Falkner präsentieren hier mit ihren Federschützlingen regelmäßige Probeübungen. Eine Hilfestation für verletzte und behinderte Raubvögel wurde hier im Jahr 2003 mit der Unterstützung der Stadt Znaim errichtet. Hier befinden sich hauptsächlich Raubvögel, die nicht zurück ins Frei fortgelassen werden dürfen. Die Probeübungen finden immer ab 1. April im Areal der Znaimer Burg. Zu sehen sind verschiedene Tags- als auch Nachtraubvögel.

Znaim – Znaimer Rathausturm

Znaim – Znaimer Rathausturm Der heutige Rathausturm wurde am Platz eines älteren Turmes zwischen den Jahren 1445 – 1448 von Mikuláš aus Sedlešovice erbaut. Der Turm ist 70m hoch mit einem raffiniert geformten Dach, das von weiteren 9 Kleintürmen gebildet ist. Der Turm ist zugänglich während des ganzen Jahres und beim schönen Wetter kann man auch die 50km weit entfernten Pálavské vrchy oder sogar die Alpen sehen.

Znaim – Znaimer Untergrund

Znaim – Znaimer Untergrund Das Gangsystem, das sich unter der ganzen mittelalterlichen Stadt erstreckt, ist auch im europäischen Maße ein beeindruckendes 30 km langes Korridorsystem mit einigen Stockwerken übereinander. Die Untergrundskorridoren wurden während des 13. Und 17. Jahrhunderts in den Felsen ausgehaut. Der Znaimer Untergrund diente hauptsächlich als ein Lagerplatz für Lebensmittel und während der unsicheren Zeiten erfüllte er auch eine Versteckfunktion für die Znaimer Einwohner. Die Besichtigung fängt am Slepičí trh an und ist ein 1km lang. Neuerlich wurde der Untergrund modernisiert, indem dort Märchengeschöpfe, eine alchimistische Werkstätte, belebende Felsen oder Gefängniszellen installiert wurden.

Znaim - St-Nikolaus Kirche

Znaim - St-Nikolaus Kirche Wurde im Jahr 1106 vom Znaimer Fürsten Leopold gegründet. Ein großer Brand im Jahr 1335 vernichtete den Großteil der Stadt und seinen Flammen entging nicht einmal die Kirche. Drei Jahre nach der Katastrophe ließ sie Karel IV neuerlich erbauen. Der Bau wurde aber erst in der ersten Hälfte des 16. Jahrhunderts fertiggestellt. Einen bedeutenden Anteil am Bau hatte auch dort ansässiger Baumeister Mikuláš aus Sedlešovice. In der Kirche befindet sich eine Reihe spätgotischer Denkmäler. An den Wänden hinter dem Hauptaltar sieht man z.B. Reste von Fresken mit Passionsmotiven und Abbildung der Legende über den Heiligen Achatiov. Auf den Altarbildern finden Sie die Heilige Familie, die Abbildung der Mariahimmelfahrt und Himmelfahrt des Heiligen Sebastian, „Chlebová Madonna“, die aus 15. Jahrhundert stammt. Einige Meter von der Tauschale befindet sich ein Glassarg mit den Überresten vom Heiligen Bonifac, einem altchristlichen Märtyrer. Zum Kirchenkomplex gehörte auch ein Friedhof, der aber am des 17. Jahrhunderts aufgelöst wurde, gemeinsam mit seinem Beinhaus, das vor kurzen Zeit detailliert untersucht wurde.

Znojmo - Premonstrátský klášter v Louce

Das ehemalige Prämonstratenkloster in Louka gehörte 6 Jahrhunderte zu den bedeutendsten Klosterkomplexen in Mitteleuropa. Es wurde vom Fürsten Ota und seiner Mutter Marie im Jahr 1990 gegründet.
Aus der ursprünglichen Abtkirche, die als eine romanische dreischiffige Basilika erbaut wurde, blieben nur 3 Portale, der untere Teil der halbringförmigen Apside und eine weitläufige romanische Krypta erhalten geblieben. In der Kirche findet man alle Vertreter der Baustile bis zum Barock. 1425 während der Hussitenkriege wurde die Kirche auch mit dem Kloster vernichtet, jedoch bald wiedererbaut. Andere Rekonstruktionsarbeiten verliefen im 16. Und 17. Jahrhundert. Aus dieser Zeit stammt die sehenswerte Renaissancekapelle des Heiligen Sebastian, die sich ein Stock über der Sakristie befindet und in der ein Altar aus dem Jahr 1580 installiert ist.
Heutzutage ist die Kirche zum Großteil ein Barockbau aus der zweiten Hälfte des 17. Jahrhunderts. Im Kloster war auch der Erfinder des Blitzableiters Prokop Diviš tätig. 1851 wurde das Kloster zum Stützpunkt der Wiener Militärpionierakademie, die hier bis 1869 geblieben ist. Seitdem war das ganze Areal bis 1993 ausschließlich als Kaserne verwendet.

Schloss Jaroměřice nad Rokytnou

Schloss Jaroměřice nad Rokytnou Das Barockschloss Jaroměřice nad Rokytnou gehört zu den prachtvollsten architektonischen Schätzen der ersten Hälfte des 18. Jahrhunderts bei uns als auch in Europa. Die ursprüngliche mittelalterliche Festung wurde im 16. Jahrhundert auf ein Renaissanceschloss umgebaut. Die Form eines Barockschlosses erhielt der Komplex unter der Herrschaft des Stammes von Questenberg zwischen 1700 und 1737. Das Umbauprojekt wurde vom bekannten österreichischen Architekten J. Prandtauer erstellt. Gemeinsam mit dem Schloss entstand auch der Schlossgarten im französischen Stil. An der anderen Seite des Flusses Rokytná, am dessen Ufer sich der Park erstreckt, übergeht der Park in den englischen Stil.

Burg Nový Hrádek

Die Ruine der gotischen Burg Nový Hrádek befindet sich an der felsigen Landzunge, in der unmittelbaren Nähe der Staatsgrenze. Das Ruinenobjekt bilden zwei Burgen, eine ältere mit einem doppelovalen Ringel von Burgmauern und die sogenannte vordere Burg, deren Ausbau im 15. Jahrhundert aufgenommen wurde. Diese wurde von Schweden während des Dreißigjährigen Krieges erobert und teilweise niedergerissen. Der ältere Teil blieb in Ruinen, die vordere Burg wurde später auf ein Jägerschloss umgebaut. Von der Burg gibt es einen wunderschönen Ausblick auf den Fluss Thaya.

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